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Giersch
Heilpflanzen

Die Heilpflanze Giersch


Giersch – Eine Jahrhundertpflanze – Schon in der Steinzeit wurde Giersch gegessen. Und bereits im Mittelalter wusste man von dem großen Nutzen der Gierschpflanze. Man baute sie als Gemüse an und nutzte ihre heilenden Kräfte gegen unterschiedliche Krankheitsbilder. Die Blätter wurden zerrieben und auf die verletzte Haut gelegt. Dieser Blätterbrei galt schon damals vor mehreren Jahrhunderten als Heilmittel gegen Wunden oder Bisse.

Das Wort Giersch stammt aus dem Griechischen. Aegopodium podagraria bedeutet so viel wie Geißfuß von aigos = Ziege und podos = Fuß. Das Wort Geißfuß meint hier das Aussehen der Pflanze. Sie ähnelt dem Fuß einer Ziege. Im Lateinischen bedeutet der Name Aegopodium podagraria = Behandlung von Gicht und deutet somit bereits auf den großen Nutzen der Heilpflanze hin.
Aegopodium podagraria ist eine Pflanze aus der Doldenblütler-Familie, so wie auch die Petersilie und die Karotte. Giersch entstammt der Gattung Aegopodium. Diese Gattung kommt innerhalb Europas und Asien vor. Die Heilpflanze wird auch als Dreiblatt, Zipperleinkraut, Wiesenholler oder Podagrakaut bezeichnet.


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Giersch in der Kurzübersicht

Aegopodium podagraria zählt zu den Nutzpflanzen und Heilpflanzen. Die Allgemeinheit sieht in der Gierschpflanze nur ein Unkraut, da die Pflanze sehr stark wächst. Des Weiteren ist es ein Wildkraut und wächst auch oft in deinem Garten, wie zum Beispiel in der Hecke, im Gebüsch, aber auch im Park.

Giersch kannst du jedoch auch vielfältig in der Küche als Gemüse einsetzen. Als Heilpflanze entfaltet sie ihre ganz besondere Wirkung. Sie wirkt gegen Entzündungen, Magenbeschwerden, rheumatischen Schmerzen und weiteren Krankheitsanzeichen. Der wirkungsvolle Nutzen von Giersch als Heilpflanze ist enorm. Die Pflanze ist ein guter Nährstoff-, und Vitaminlieferant für dich und deine Gesundheit.

Die Heilpflanze Giersch hat ihre Blütezeit im Frühjahr und im Sommer, meist von Mai bis August. Die Erntezeit verteilt sich über das gesamte Jahr und die Blätter sind im Frühjahr geerntet, am schmackhaftesten. Gierschblüten haben einen weißen Farbton. Aegopodium podagraria ist leicht am Waldesrand, unter dem Gehölz, an Bächen und Flüssen zu entdecken. Dort wächst er gern im Schatten und in feuchten Böden, die reich an Stickstoff sind.

Die Blätter der Gierschpflanze sind länglich und oval. Du erkennst sie am dreigeteilten und gefiederten Blatt mit dreieckigem, hohlem Stängel. Der Rand des Blattes ist kantig und wirkt gesägt. Die Wurzeln sind weiß. Der Giersch wächst ungefähr bis 100 cm hoch. Dort, wo eine Gierschpflanze steht, sind oft auch viele weitere Gierschpflanzen, die sogenannten Ausläufer zu entdecken. Sie wachsen wild nebeneinander her. Aegopodium podagraria hat das Aussehen eines Geißfußes bzw. Ziegenfußes. Die Gierschpflanze riecht beim Reiben des Blattes nach Petersilie und nach der süßlichen Karotte und ähnelt geschmacklich dem Spinat und auch der süß-herben Petersilie. Verwechsle sie bitte nicht mit ähnlich aussehenden, aber giftigen Pflanzen, wie dem Bärenklau, dem Schierling, oder der Hundspetersilie.



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Die Wirkung von Aegopodium podagraria

  • Giersch wirkt entgiftend, antibakteriell, harntreibend und entsäuernd. Durch die Mineralstoffe sorgt die Heilpflanze dafür, dass dein Stoffwechsel in Schwung kommt und die Vitamine helfen gegen Müdigkeit.
  • Als Heilpflanze wirkt Giersch bei Rheumabeschwerden, Krampfadern, Gicht und Arthrose. Verteile dazu einfach die Blätter in der Badewanne und gönne dir ein Bad damit.
  • Giersch wirkt entzündungshemmend. Bei Entzündungen der oberen Atemwege, bei Halsschmerzen, bei Husten und Schnupfen und bei Entzündungen der Blase kannst du regelmäßig einen Gierschtee trinken. Gleichzeitig wirkt dieser harntreibend und entwässernd. Brühe dir dazu einfach ein paar Gierschblätter mit gekochtem Wasser auf und verfeinere ihn je nach Geschmack mit etwas Honig und Zitrone. Die Gierschpflanze besitzt nachweislich einen höheren Vitamin C Gehalt, als die Zitrone.
  • Die Heilpflanze Giersch hilft auch bei Insektenstichen. Dazu zerreibst du einfach ein paar Blätter, übergießt diese mit kochendem Wasser. Benutze ein Tuch, um den Gierschblätterbrei darin einzuwickeln. Lege das Tuch dann auf die entsprechende Hautstelle für mindestens 10 Minuten.
  • Gegen Sonnenbrand hilft dir auch ein Gierschwickel in kühler Form.
  • Aegopodium podagraria hilft auch bei Muskelverspannungen. Dazu legst du dir den Gierschwickel auf die verspannte Stelle.
  • Giersch hilft bei Krankheitsanzeichen des Verdauungssystems. Du kannst Giersch also bei Durchfall und sogar Verstopfung sinnvoll nutzen. Auch wenn du entschlacken und entgiften möchtest, kannst du dir Giersch zu Nutze machen. Aegopodium podagraria als Tee zubereitet, hilft hervorragend.
  • Wenn du Probleme mit Nierensteinen haben solltest, kann Giersch dir weiterhelfen und deine Schmerzen lindern.
  • Giersch kannst du also als Heilmittel vielfältig einsetzen, bei Durchfall, Verstopfung, Erkältungssymptomen, Entzündungen der Blase, Atemwegsinfekten, sogar bei Übergewicht hilft dir Giersch durch seine stark entwässernde Wirkung in Teeform. Giersch hilft dir weiter bei Hautausschlägen, Insektenstichen, wunder Haut, Sonnenbrand und Skorbut, also Vitaminmangel.
  • Die Heilpflanze wirkt krampflösend und ist bevorzugt bei Rheuma, Gicht und Arthrose einsetzbar.


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Giersch und seine Inhaltsstoffe

Die Heilpflanze hält für dich viele Mineralstoffe bereit. Darunter sind ausreichend Calcium, Magnesium, Kalium, Zink und Kupfer, Karotin, Eisen, Kieselsäure und Mangan in der Gierschpflanze zu finden.

  • Der Mineralstoff Kalium beispielsweise sorgt für eine ausgeglichene Herz,- Muskel,- und Blutdruckfunktion.
  • Kalium reguliert deinen Säure-Basen-Haushalt und leitet Nervenimpulse weiter.
  • Der Mineralstoff Magnesium sorgt für den Aufbau der Knochen und ist mitunter für die Eiweißsynthese und für die Muskel- und Nervenfunktionen zuständig.
  • Den Mineralstoff und das Spurenelement Eisen benötigst du für eine ausgeglichene Blutbildung und Sauerstoffversorgung im Körper.
  • Die Heilpflanze Giersch ist vitaminreich und punktet mit ausreichend Vitamin C und Vitamin A.
    Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und schützt deine Zellen vor freien Radikalen und ist gut für Knochen und Zähne.
  • Vitamin A ist gut für deine Haut und Augen. Es schützt deine Zellen vor Oxidation und stärkt deine Sehkraft.
  • An ätherischen Ölen gibt es sogenannte Cumarine, Polyine, Chlorogensäure und Harz, Kaffeesäure, Isoquercitrin, Phenolcarbonsäuren und Hyperrosid.
  • Das ätherische Öl Cumarin wirkt entzündungshemmend, löst Krämpfe und beruhigt. Cumarin wirkt zudem blutgerinnungshemmend.
  • Chlorogensäure wirkt in deinem Körper als Antioxidans. Es schützt deine Zellen und sorgt für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel.
  • Zudem finden sich Harze und Bor in der Gierschpflanze wieder.



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Was sagen neueste Studien

In Untersuchungen zeigt sich, dass Giersch entzündungshemmende, antibakterielle, harnaustreibende und entsäuernde Wirkungen hat. Die wissenschaftlichen Studien ergaben weiterhin, dass die Pflanze gegen Rheuma zum Einsatz kommen kann. Denn Aegopodium podagraria sorgt für den Abtransport der Harnsäure und verbessert den Stoffwechselprozess. Somit ist Giersch das perfekte Kraut gegen Gicht. Es wirkt antirheumatisch. Die Kristalle der Harnsäure werden ausgeschwemmt. Auch wirkt die Pflanze entwässernd und hilft dir so, Entzündungen zu lindern.

Aktuelle Untersuchungen belegen, dass die Heilpflanze Giersch entgiftend wirkt und bei Verdauungsproblemen Linderung verschafft. Zudem sorgt es bei dir für eine Regulierung des Blutflusses. Giersch wirkt hautberuhigend.

Neuesten Studien zufolge hemmt die Heilpflanze das Wachstum von Pilzen und Bakterien. Denn Giersch besitzt antimikrobielle Eigenschaften. Die Heilpflanze Giersch übernimmt sogar einen Teil der entgiftenden Arbeit und hilft der Leber, durch die starke antioxidative Wirkung, bei der Reinigung von Giftstoffen.
Giersch gehört somit berechtigterweise zu den Heilpflanzen und Nutzpflanzen unserer Gegend und sollte mehr Beachtung finden. Die medizinischen Vorteile und der Nutzen liegen ganz klar auf der Hand.

Falls du also das nächste Mal spazieren gehst, schaut dich gern einmal am Waldesrand um. Vielleicht findest du ja die eine oder andere Gierschpflanze und kannst sie zu Hause sinnvoll einsetzen.

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