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Verschiedene getrocknete Heilkräuter gegen Stress
Heilpflanzen

Heilpflanzen für Hunde – Teil 2

Wie versprochen kommt heute der 2. Teil der Heilpflanzen für Hunde. Denn auch unserer Vierbeiner können von den tollen Kräutern profitieren und müssen nicht immer nur die chemischen Mittel einnehmen. Natürlich kannst du es nicht immer umgehen. Allerdings können Heilpflanzen als unterstützende Therapie genutzt werden. Dein Tierarzt kann dich da sicher beraten und dir helfen, welche Heilpflanzen für Hunde zur unterstützenden Therapie genutzt werden können.

Hast du den ersten Teil 1 verpasst oder übersehen? Dann klicke hier: Heilpflanzen für Hunde – Teil 1

Brennnesseln

Brennnessel zur Stärkung des Immunsystems

Die Brennnessel ist weit verbreitet bei uns und praktisch überall zu finden. Das Kraut ist äußerst unbeliebt und das absolut zu Unrecht. Denn gerade für Hunde kann die Heilpflanze besonders vorteilhaft sein.

Die Wirkstoffe der Brennnessel sind unter anderem Mineralien, Vitamine, Ameisensäure oder Nesselgift. Durch diese vielseitigen Inhaltsstoffe hat diese Heilpflanze für Hunde folgende Wirkungen:

  • reinigt das Blut
  • unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen
  • wirkt harntreibend
  • senkt den Blutdruck
  • unterstützend bei Allergien
  • regt den Stoffwechsel an
  • wirkt antirheumatisch und hilft bei Gelenkerkrankungen
  • unterstützt bei Erschöpfungszuständen



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Somit kann die Brennnessel ein hervorragender Helfer bei Arthrose, Rheuma oder auch bei anderen Gelenkerkrankungen unterstützend zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden.

Anwendung – Heilpflanzen für Hunde – Brennnessel

Du kannst deinem Hund einen Brennnesseltee aufbrühen und es zum Trinkwasser geben oder du kochst die Brennnessel als Gemüse und gibst sie ins Futter. Sogar getrocknet kannst du die Brennnesseln klein schneiden und unters Futter mischen. Die innerliche Kur dient außerdem auch zur Stärkung des Immunsystems.

TIPP: Hat dein Hund Probleme mit Pollen, solltest du gegen Ende des Winters einen Kur von 4 bis 6 Wochen anwenden, um den Organismus und das Immunsystem zu stärken.

Fenchel gegen den Husten

Fenchel zählt zu den besonderen Heilpflanzen für Hunde. Du wirst Fenchel sicher als Gemüse kennen und als Hilfsmittel bei Bauchschmerzen und Blähungen bei Babys und Kleinkindern. Vom Fenchel kannst du praktisch alles nutzen – das Kraut, die Samen sowie die Wurzeln.

Im Fenchel sind ätherische Öle, Flavonoide wie auch Mineralsalze und Proteine enthalten. Diese wirken unter anderem:

  • verdauungsfördernd
  • blähungstreibend
  • entzündungshemmend
  • antibakteriell
  • appetitanregend
  • spasmolytisch
  • wurmtreibend

Zusätzlich hat Fenchel die Wirkung, dass er bei Erkältungen mit Husten hilfreich angewendet werden kann. Auch bei Zwingerhusten und Verdauungsbeschwerden kannst die Fellnase davon profitieren.

Anwendung – Fenchel

Angewendet wird Fenchel innerlich. Du kannst aus den Samen einen Tee kochen und diesen dem Trinkwasser beimischen. Dafür nutzt du 2 TL getrocknete Fenchelsamen, die du mit 100 ml gekochtem Wasser übergießt. Der Tee sollte etwa 10 Minuten ziehen. Getrocknet oder als Gemüse zubereitet kannst du den Fenchel unter das Futter mischen.

TIPP: Bei Husten kannst du auch einen Fenchelhonig herstellen. Du nimmst dazu 2 EL getrocknete Fenchelsamen und zerkleinerst sie im Mörser. Diese rührst du dann in 500 ml Bio-Honig ein und lässt alles etwa 1 Woche ziehen, bevor du es abseihst. Deine Fellnase bekommt dann 3 x täglich 1 EL Honig. Meist schlecken die Vierbeiner den Honig freiwillig vom Löffel!

Hagebutten – die Vitamin C-Bombe

Hagebutten sind eine absolute Vitamine C-Bombe. Sie sind im Herbst reif und können hervorragend gelagert werden, damit du das ganze Jahr etwas von den kleinen roten Früchten hast. Denn auch als Tee für uns Menschen sind sie vorteilhaft und lecker dazu.

Die Wirkstoffe der Hagebutte sind Vitamin C, Flavonoide, Fruchtsäuren sowie Mineralstoffe. Durch den besonders hohen Anteil an Vitamin C steigern sie natürlich die Abwehrkräfte und stärken das Immunsystem. Doch auch bei folgenden Beschwerden kannst du diese Heilpflanzen für Hunde verwenden:

  • Fieber
  • Schwäche
  • bei schlecht heilenden Wunden



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Außerdem wirken sie leicht abführend und gering entwässernd, weshalb sie bei Blasen- und Nierenerkrankungen auch hervorragend geeignet ist. Auch nach Erkrankungen kann dann Hund davon profitieren, um ihn wieder zu stärken.

Anwendung – Heilpflanzen für Hunde – Hagebutte

Anwenden kannst du Hagebutte innerlich als Tee oder auch als Futterzusatz. Möchtest du einen Tee aufbrühen, benötigst du 2 TL zerkleinerte Früchte, die du mit 100 ml gekochtem Wasser überbrühst. Der Tee sollte 10 Minuten ziehen. Nach dem Abkühlen kannst du den Tee ins Trinkwasser geben. Doch auch als getrocknete Früchte kannst du Hagebutten verwenden. Zermahle die getrockneten Hagebutten zu Pulver und vermische sie dann mit dem Futter.

Doch Vorsicht, die Dosierungsempfehlung solltest du unbedingt einhalten.

  • Hunde unter 5 kg – täglich 1 TL
  • Fellnasen bis 15 kg – täglich 1 EL
  • Hunde bis 30 kg – täglich 1-2 EL
  • Vierbeiner über 30 kg täglich 2-4 EL

Holunder für rissige Pfoten

Auch wenn schwarzer Holunder zu den außergewöhnlichen Heilpflanzen für Hunde zählt, ist dieses Kraut mit Vorsicht zu genießen. Denn der schwarze Holunder enthält Sambunigrin, ein Stoff, der giftig ist. Allerdings nur, wenn die Beeren roh angeboten werden. Beim Erhitzen der Beeren wird der giftige Inhaltsstoff Sambunigrin zerstört.

Die Wirkstoffe im schwarzen Holunder sind unter anderem Flavonoide, Gerbstoffe, ätherische Öle, Fettsäuren, Sambunigrin sowie Vitamine und Glycoside. Durch die zahlreichen Inhaltsstoffe hat der schwarze Holunder auch einige vorteilhafte Wirkungen auf unseren Vierbeiner.

Heilwirkung von Holunder:

  • schweißtreibend
  • harntreibend
  • entzündungshemmend
  • regt den Kreislauf an
  • hat eine blutreinigende Wirkung
  • wirkt abführend
  • hat eine schmerzlindernde Wirkung



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Anwendung – Holunder

Die Holunderbeeren kannst du als Tee ins Trinkwasser geben. Vorwiegend wird aber eine Holundersalbe hergestellt und äußerlich aufgetragen, da die Salbe einen desinfizierenden Effekt aufweist.

TIPP: Rissige Pfoten kannst du hervorragend mit der Holundersalbe behandeln. Dazu gibst du 2 bis 3 Handvoll Holunderblüten in 6 EL heiße Vaseline. Die Blüten sollten dann etwa eine Stunde darin ziehen. Anschließend erhitzt du die Vaseline nochmals, damit sie wieder flüssig wird und siebst die Blüten heraus. In einem gut verschlossenen Behälter ist die Holundersalbe etwa 1 Jahr haltbar.

Knoblauch – das natürliche Antibiotikum

Knoblauch hat eine außergewöhnliche Wirkung und ist auch bei uns Menschen äußerst beliebt. Die kleine Knolle zählt zu den wichtigsten Heilpflanzen für Hunde, auch wenn sich hier die Geister streiten. Hintergrund ist, dass Knoblauch auch giftig für Hunde ist. Doch wie bei vielen anderen Dingen auch gilt hier, dass die Menge das Gift macht. Der giftige Stoff Allicin kann dabei zu blutigem Durchfall und schmerzhaften Magenbeschwerden führen. Die toxische Dosis bei Hunden liegt bei 5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt, dass bereits 150 Gramm Knoblauch für einen Hund mit 30 Kilogramm Körpergewicht gefährlich werden kann. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du höchstens 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht verabreichst.

Knoblauch hat viele wichtige Wirkstoffe wie schwefelhaltige Peptide, Mineralstoffe, Aminosäuren (Alliin), Flavonoide und Vitamine. Wie wir alle wissen, ist Knoblauch ein natürliches Antibiotikum – auch für Hunde.

Zudem wirkt Knoblauch:

  • antibakteriell
  • antifungal
  • antimykotisch
  • antiviral
  • desinfizierend
  • krampflösend
  • sekretionssteigernd

Doch auch die Abwehrkräfte deiner Fellnase kannst du damit erhöhen. Gleichzeitig hat Knoblauch einen krampflösenden Effekt, ist ein hilfreiches Mittel gegen Würmer und Zecken.  

Anwendung – Heilpflanzen für Hunde – Knoblauch

Die Anwendung von Knoblauch ist vielseitig. Du kannst etwas frisch gepressten Knoblauch ins Futter geben oder vorzugsweise ein Knoblauchöl verwenden. Hast du einen kleinen Hund, kannst du 2 x pro Woche ½ gepresste Knoblauchzehe unter das Futter mischen. Bei großen Hunden nimmst du eine gepresste Knoblauchzehe 2 x die Woche.

TIPP: Eine Knoblauchzehe hat ein Gewicht von 2 bis 3 Gramm. Mit der oben genannten Menge bist du auf der sicheren Seite und der Organismus des Hundes profitiert davon.

Natürlich gibt es noch viele weitere tolle Heilpflanzen für Hunde. Du darfst dich also auf Teil 3 der Heilpflanzen für Hunde freuen.

Nutzt du auch Kräuter und Heilpflanzen für deinen Vierbeiner? Wenn ja, welche? Schreib mir gerne in den Kommentaren deine Erfahrungen. Ich freue mich darauf!

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