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Honig und Zweig der Südseemyrte
Heilpflanzen

Manuka Honig und seine Vorteile

Manuka Honig ist vielerorts bekannt als „Superfood“. Alle sprechen von diesem besonderen Naturprodukt. Er wird bei gesundheitlichen Beschwerden, als Hausmittel verwendet. Darunter fallen zum Beispiel Erkältungen, Zahnfleischentzündungen und Magen-Darm-Erkrankungen. Aber was steckt wirklich hinter dem außergewöhnlichen Honig aus Neuseeland? Hat er wirklich eine so hohe Heilkraft?

Was unterscheidet den Manuka Honig von anderen Honigarten?

Es gibt verschiedene Honigsorten, die unter anderem von der geografischen Lage abhängen. In letzter Zeit sprechen alle aber nur noch über einen: Den Manuka Honig.  

Der in Neuseeland hergestellte Honig, gewinnt man aus dem Nektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium). Die Südseemyrte ist eine Art von Teebaum. Neben der antibakteriellen Wirkung, die auch die bei uns bekannten Honigarten haben, hat der Honig der Südseemyrte den Inhaltstoff Methylglyoxal (MGO) viel höher dosiert als der herkömmliche Honig. Bei Methylglyoxal handelt es sich um ein zuckerabbauenden Inhaltsstoff.

Dadurch, dass du den Honig äußerlich und innerlich anwenden kannst, hast du auch die Möglichkeit viele Verletzungen an der Haut damit zu behandeln. Der Honig zeigt seine Wirkung, unter anderem, bei Krankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis. Auch bei beispielsweise Erkältungen, Halsschmerzen, Husten und Magen-Darm-Erkrankungen ist Manuka Honig sehr effizient.

Dieser Honig ist auch dichter, dunkler in der Farbe und etwas bitterer im Geschmack als der Herkömmliche.



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Die Heilkraft von Manuka Honig

Schon die Ureinwohner Neuseelands nutzten diesen Honig, um ihre Gesundheit zu verbessern, ihre Wunden zu heilen oder Magenbeschwerden zu lindern.

Es gibt viele Studien, die die heilsame Wirkung von Manuka Honig belegen. Hier nur ausgewählter Teil der Untersuchungen und Studien.

Verwendung bei Wunden

In der Zeitschrift Current Drug Metabolism [1] wurde eine Studie veröffentlicht, von der University of Medical Sciences of Tehran, die herausgefunden hat, dass der Manuka Honig, die Geweberegeneration in Wunden verbessert und das bakterielle Wachstum in den Wunden verlangsamt und hemmt.

Verwendung bei Verbrennung

Jundishapur Journal of Natural Pharmaceutical Products [2] veröffentlichte eine weitere Studie, in der belegt wurde, dass Manuka Honig antibakterielle, antioxidative, und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Auch wird er als Wundverband benutzt und lindert die Schmerzen des Patienten, weswegen es auch um Verbrennungen zu behandeln, angewandt wird.

Verwendung gegen MRSA

Das Ergebnis einer Studie, die im Journal of Antimicrobial Chemotherapy [3] veröffentlicht wurde, war, dass Wunden frei von Bakterien wie Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus gehalten wird, eine weitere Heilkraft von diesem Super-Honig. Diese Bakterien bringen Wissenschaftler mit dem toxischen Schocksyndrom in Verbindung.

Verwendung bei Entzündungen

Auch gegen die Entzündungen im Mund, wie die Bakterien A. actinomycetemcomitans und P. gingivalis, ist der Manuka Honig ein guter Alliierter, wie in zwei Schweizer Universitäten, aus Zürich [4] und Bern [5], herausgefunden wurde. Die antibakterielle Wirkung des Honigs ist auf die hohe Konzentration von Methylglyoxal zurückzuführen.

Verwendung bei Krebs

Jeder, der einmal Halsschmerzen gehabt hat, greift normalerweise direkt zum Honig, als Hausmittel. Durch seine antibakterielle und antivirale Wirkung hilft Manuka Honig, sogar noch besser als konventioneller Honig, wie die Hebrew University of Jerusalem [6] in Israel herausfand. In der Studie wurden Patienten, die eine Chemotherapie gegen Kopf- und Halskrebs bekamen, mit Manuka Honig behandelt. Das Ergebnis war, dass sich die Anzahl von dem Streptococcus mutans, ein Bakterium, das ausschlaggebend für Halsschmerzen ist, reduzierten.

Verwendung bei Reizdarm

Die Universität von Manchester [7] fand heraus, dass bei regelmäßiger Einnahme von Manuka Honig bei Mäusen, geholfen hat, die Symptome des Reizdarmsyndroms, wie Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen, zu verringern.

Dennoch muss man anmerken, dass die Forschung noch im vollen Gange ist, was die Heilwirkung von diesem Honig angeht.

Falls du den Honig für medizinische Zwecke verwenden willst, solltest du dies vorher unbedingt mit deinem Hausarzt, oder Apotheker absprechen.

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Was man beim neuseeländischen Honig beachten sollte

Wie bei herkömmlichen Honigarten auch, dürfen Kleinkinder unter einem Jahr, kein Manuka Honig zu sich nehmen. Auch Menschen mit Diabetes, Fruktoseintoleranz, sowie Menschen, die gegen Bienen allergisch sind, sollten diesen Honig nicht konsumieren.

Es ist wichtig, darauf zu achten, wo und welchen Honig du kaufst. Er sollte mit einer UMF-Einstufung (Unique Manuka Factor) beschriftet sein. Mit der UMF-Einstufung wird das Methylglyoxal-Gehalt beim Honig angegeben. Denn Manuka Honig ist nicht gleich Manuka Honig. Es gibt viele auf dem Markt, die die nötigen Kontrollen nicht durchlaufen haben und somit kein echter neuseeländischer Manuka Honig sind.

Da die Nachfrage nach dem Honig immer mehr steigt, kommt Neuseeland mit der Produktion nicht mehr hinterher. Es werden ca. 10.000 Tonnen Honig jährlich verkauft, von denen aber nur 1700 Tonnen wirklich in Neuseeland produziert werden. Somit musst du bei dem Kauf sehr gut aufpassen.

Der Honig ist zurzeit ein richtiges Luxusprodukt auf dem Markt, hier schwanken die Preise zwischen 50€ und 100€. Es kommt darauf an, wie viel Methylglyoxal-Gehalt das Glas hat und wie viel Gramm es beinhaltet.

Wie wird der Honig aus Neuseeland eingenommen oder verwendet?

Neuseeland Honig kannst du, genau wie herkömmlichen Honig, zum Versüßen von Tees oder Kaffee nutzen. Aber auch auf Toast, Pfannkuchen oder anderem Gebäck, kannst du es dir schmecken lassen.

Da der Honig antiseptisch und entzündungshemmend wirkt, kannst du ihn auch als Gesichtsmaske nutzen, gegen Akne, Narben oder bei Pickeln. Einfach auf dem Gesicht verteilen, 15 Minuten einwirken lassen, mit lauwarmem Wasser abspülen und fertig!

Auch bei Halsschmerzen, kannst du einen Teelöffel Manuka Honig, drei Mal am Tag, zu dir nehmen. Und auch bei Bauch- und Magenschmerzen, kannst du eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten einen Teelöffel zu dir nehmen.

Es gibt heutzutage viele Produkte wie Cremes, Lutschbonbons, Sprays, Zahncremes, Lippenbalsam oder Kapseln zum Einnehmen, die Manuka Honig beinhalten, nur ist hier meistens die Dosierung vom Methylglyoxal sehr gering.  



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Fazit: Manuka Honig, ein Allrounder

Bei all den positiven Wirkungen von diesem Honig, könnte man fast schon von einem Superfood sprechen, da er vielseitig anwendbar ist. Doch leider ist die Studienlage hier noch ganz am Anfang, weil noch klinische Studien fehlen.

Auch solltest du dir im Klaren sein, dass der Honig erstens, ein Luxusgut ist, wegen seinem hohen Preis und zweitens, dass dieses Produkt nicht gerade nachhaltig ist, da es einen langen Transportweg hat bis es bei uns in Deutschland ankommt und daher ist der CO2 Ausstoß sehr erhöht.

Dennoch ist dieser Honig ein Allrounder, ein sehr besonderes Naturprodukt, was du nicht außer Acht lassen solltest. Der Manuka Honig ist nicht nur im medizinischen Bereich gut anwendbar, sondern er schmeckt auch noch gut.

QUELLEN:

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28901255/
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3941901/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3922154/
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25253413/
[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24666777/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10784339/
[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21636188/


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