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Schwedenkräuter – gegen fast alle Krankheiten

Schwedenkräuter – gegen fast alle Krankheiten

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Fast jeder hat bereits davon gehört, aber viele wissen gar nicht, was Schwedenkräuter oder ein Schwedenbitter überhaupt sind. Mich begleiten sie schon seit Jahrzehnten und kennengelernt habe ich sie in Österreich im Urlaub. Unser Hausherr dort hat jeden Tag ein Löffelchen von dem Zeug verzehrt und sich damit eingerieben. Er war schon recht alt und hatte Rheuma. Zu mir sagte er damals, dass er ohne das Zeug kaum krabbeln könnte. Er schwor auf Schwedenkräuter.

Was sind Schwedenkräuter?

Schwedenkräuter sind, wie der Name schon sagt, Kräuter. Dabei sollte es allerdings eine bestimmte Kräutermischung sein, die mit hochprozentigem Alkohol angesetzt wird. In der Regel werden diese Kräuter für den kleinen Schwedenbitter verwendet:

  • 6,7 g Aloe oder Enzianwurzel
  • 6,7 g Angelikawurzel
  • 6,7 g Kampfer
  • 6,7 g Manna cannelata
  • 6,7 g Rhabarberwurzel
  • 6,7 g Sennesblätter
  • 6,7 g Theriak venezian
  • 6,7 g Zitterwurzel
  • 3,3 g Eberwurzwurzel
  • 3,3 g Myrrhe
  • 0,13 g Safran

Diese Kräuter gibt es als Mischung zu erwerben. Allerdings ist das Rezept sehr variabel, sodass es auch viele verschiedene andere Kräuterzusammensetzungen gibt. In dem Karussell unten seht ihr meine Empfehlungen für die Mischung.

Angesetzt wird die Kräutermischung mit hochprozentigem Alkohol. In der Regel verwendet man Korn, kann aber auch auf andere Sorten zurückgreifen. Er sollte nur mindestens 40 Prozent haben.

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Herstellung Schwedenkräuter

Auch hier gibt es viele verschiedene Anleitungen. Ich selbst mache es so, wie ich es in Österreich in den ganzen Jahren gelernt habe.

Das benötigt ihr für Schwedenkräuter:

  • 1 Tüte Schwedenkräuter
  • 1 Glasflasche (1 oder 2 Liter je nach Menge der Kräutermischung)
  • 1 oder 2 Liter Alkohol mit mindestens 40 Prozent (Gin, Korn etc.)

So stellt ihr die Schwedenkräuter her:

  1. Die Schwedenkräuter aus dem Beutel in die Glasflasche schütten.
  2. Je nach Größe der Kräutermischung 1 oder 2 Liter Alkohol darüber gießen.
  3. Die Flasche gut schütteln und an einen warmen Platz stellen.
  4. Nun über 4 bis 6 Wochen die Flasche jeden Tag gut schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe der Schwedenkräuter-Mischung in den Alkohol verteilen können.
  5. Nach dieser Zeit wird der Sud filtriert und kann genutzt werden.

TIPP: Die eingeweichten Kräuter muss man nicht wegschütten. Man kann diese nochmals mit ½ oder 1 Liter Alkohol ansetzen und erhält so einen milden Schwedenbitter für kleinere Beschwerden.

Anwendungsgebiete von Schwedenkräuter

Das Anwendungsgebiet von Schwedenkräutern ist enorm. Sie können nämlich nicht nur äußerlich angewendet werden, sondern auch innerlich und somit von innen heraus wirken. Allerdings ist der Schwedenbitter nicht zum Trinken in großem Maß gedacht. Zwei Teelöffel pro Tag sind vollkommen ausreichend, um Beschwerden zu lindern.

Innerliche Anwendung von Schwedenbitter

Bei der innerlichen Anwendung wird in der Regel morgens und abends, circa 30 Minuten nach den Mahlzeiten der Schwedenbitter zu sich genommen. Vor allem der Schwedenbitter, der mit Alkohol angesetzt wurde, sollten verdünnt in etwa 200 ml Wasser oder Tee eingenommen werden. Dieser soll folgende Beschwerden lindern:

  • Anämie
  • Appetitlosigkeit
  • Borreliose
  • Depressionen
  • Diabetes
  • Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen im Mund oder der Nebenhöhlen
  • Epilepsie
  • Erkältungen sowie grippale Infekte
  • Erschöpfung
  • Fieber
  • Gallenbeschwerden
  • Halsschmerzen
  • Herzschwäche
  • Krampfadern
  • Kreislaufbeschwerden
  • Leberbeschwerden
  • Lungenschwäche
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Nervosität
  • Ohrenschmerzen
  • Ohrensausen
  • Schlaflosigkeit
  • Schwerhörigkeit
  • Schwindel
  • Übergewicht
  • Verdauungsbeschwerden
  • Würmer
  • Zyklusstörungen

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Äußerliche Anwendung von Schwedenbitter

Schwedenkräuter können bei Schmerzen aller Art auf der Haut angewendet werden. Allerdings kann es, durch den Alkohol, Hautreizungen kommen. Der Hausherr aus Österreich hat immer zu mir gesagt, dass die Haut vorher gut mit Ringelblumensalbe eingerieben werden muss. Erst danach kann eine Mullkompresse mit den Schwedenkräutern getränkt und auf die Haut gelegt werden. Zum einen wirkt die Ringelblumensalbe gegen Hautreizungen und zum anderen auch gegen die Verfärbung der Haut. Schwedenbitter kann nämlich auch die Haut gelb färben, wenn es öfter auf der gleichen Stelle genutzt wird.

Ein weiterer Tipp unseres Hausherren aus Österreich war, dass der Schwedenkräuter-Umschlag nie über Nacht wirken sollte. Dies trocknet die Haut sehr stark aus und kann zudem auch dicke Flecken auf der Matratze geben. Lieber öfter einen Umschlag mit Schwedenbitter machen, dafür aber kürzer. Die Schwedenbitter Umschläge können bei folgenden Beschwerden angewendet werden:

  • Akne
  • Ausschläge und Allergien
  • Arthrose
  • Cellulite
  • Entzündungen der Gelenke allgemein
  • Fistel
  • Furunkel
  • Hämorrhoiden
  • Hautverletzungen aller Art
  • Hühneraugen
  • Insektenstiche
  • Kopfschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Muskelzerrungen
  • Narben
  • Neurodermitis
  • Ödeme
  • Rheuma
  • Rückenschmerzen
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Warzen
  • Zahnschmerzen
  • Zyklusbeschwerden

Während die Schwedenkräuter im Mund oder auch auf Wunden pur aufgetragen werden können, sind Umschläge mit dem Schwedenbitter immer verdünnt vorzunehmen. Insbesondere bei größeren Hautflächen ist es ratsam, die Schwedenkräuter zu verdünnen und nicht pur aufzutragen. Hierfür eignet sich eine Mullauflage sehr gut. Um diese zu fixieren, kann man eine Mullbinde verwenden. Vorsicht aber, dass die Schwedenkräuter nicht auf die Kleidung abfärben!

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Woher kommen die Schwedenkräuter?

Die Schwedenkräuter kommen, wie es schon im Name zu erkennen ist, aus Schweden. Die Kräutermischung soll bereits im 15. Jahrhundert, von dem Alchemist und berühmten Arzt Paracelsus genutzt worden sein, welche er aus ägyptischen Schriften hatte. Da er allerdings lieber auf heimische Kräuter setze, ist nicht ganz sicher, ob er die Kräutermischung tatsächlich so nutzte. Denn gerade Kampfer, der in Schwedenkräutern enthalten ist, kommt ursprünglich aus Asien. Daher sind dies Vermutungen. Erst im 18. Jahrhundert lassen sich die Schwedenkräuter nachverfolgen. Der schwedische Arzt Dr. Samst, der ein großer Fan von Paracelsus war, fand angeblich ein Rezept von ihm – die Schwedenkräuter.

Erst im 20. Jahrhundert verbreiteten sich die Schwedenkräuter rasant, da die österreichische Kräuterspezialistin Maria Treben die Schwedenbitter in ihrem Buch „Heilung aus der Apotheke Gottes“ empfahl. Auch unter dem Namen „Universaltropfen“ oder „Lebenselixier“ sind Schwedenkräuter bekannt, wobei dies durchaus nachvollziehbar ist. Der Arzt Sams soll bei einem Reitunfall mit 104 Jahren gestorben sein.

Ich selbst habe mir vor zwei Wochen wieder Schwedenbitter angesetzt und versorge immer die komplette Familie damit. Genutzt wird es für allerlei Beschwerden und ich kann bisher wirklich sagen, dass es hilft. Bei Zahnschmerzen, Hühneraugen und auch bei Verspannungen. Ebenso lindert es Erkältungen und Insektenstiche behandele ich ebenfalls damit. Schwedenkräuter sind also wirklich einsetzbar für fast alles!

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