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Grüner Tee wird von einer Kanne in eine Tasse gegossen
Superfoods

Grüner Tee: Deshalb solltest du ihn täglich trinken

Grüner Tee ist vielen bekannt und ein Superfood schlechthin. Die meisten wissen auch, dass er gesund ist. Allerdings kennen nur wenige die wirklichen Vorzüge von Grüntee. Dabei unterstützt er nicht nur unser Gehirn, sondern kann auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Zudem hat er den Vorteil, bei der Fettverbrennung behilflich zu sein, was ihn zu einem hervorragenden Abnehmhelfer macht. Grüner Tee hat aber noch viele weitere Vorteile, die ich dir hier genau erklären möchte.

Grüner Tee ist voller gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe

Grüntee gibt es in zahlreicher Vielfalt und alle der verschiedenen Grüntees sind reich an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Allein schon sekundären Pflanzenstoffe, die in grünen Tee enthalten sind, können dazu beitragen, Krankheiten zu reduzieren [1]. Am interessantesten sind die Catechine, die Bitterstoffe aus Pflanzen. In der getrockneten Blattmasse sind bis zu 40 % Bitterstoffe enthalten. Bitterstoffe hingegen haben ein sehr hohes antioxidatives Potenzial und sind somit die besten Feinde von Krankheiten und Übergewicht.

Der wohlschmeckende grüne Tee soll außerdem gegen Krebszellen vorgehen, unser Gehirn unterstützen und gut für Haut und Haar sein. Des Weiteren konnte durch Humanstudien belegt werden, dass die Catechine im Grüntee auch bei Fettleibigkeit, Diabetes-Typ-II sowie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sehr hilfreich sein können [2].

Der große Vorteil von grünem Tee ist außerdem, dass es unzählige Sorten gibt und du garantiert deine Favoriten findest. Die Auswahl ist besonders groß und neben herkömmlichem Grüntee findest du auch Sorten, die mit zusätzlichen Aromen angereichert sind.

Green Tea

Grüner Tee als Unterstützung für unser Gehirn

Da im grünen Tee Koffein enthalten ist, macht er uns wach und trägt dazu bei, dass wir im Kopf klar sind. Dies liegt daran, dass Koffein in unserem Gehirn den Neurotransmitter Adenosin blockiert [3]. Diese Neurotransmitter blockiert praktisch die Ausschüttung von belebenden und aktivierenden Neurotransmitter wie Noradrenalin oder Dopamin. Koffein hingegen blockiert die Rezeptoren und Adenosin kann die wichtigen Neurotransmitter nicht mehr blockieren. Somit steigt die Konzentration, wir werden wach und die Stimmung wird aufgehellt [4]. Dennoch ist Adenosin wichtig. Durch die hemmende Funktion dieser Neurotransmitter werden unter anderem die Blutgefäße geweitet und so der Blutdruck gesenkt. Zudem wird der Stoff auch bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt.

Natürlich wirst du jetzt sagen, dass du dann auch Kaffee trinken kannst, wenn Koffein so gut ist. Doch es gibt da einige Unterschiede zwischen Koffein im Tee und im Kaffee. Nach dem Trinken einer Tasse Kaffee kann es zu einer zittrigen Wirkung kommen, wenn der Kaffee stark war. Dies geschieht bei Tee so gut wie nie, da hier deutlich weniger Koffein enthalten ist als in Kaffee. So stark kann der Tee gar nicht aufgebrüht werden. Außerdem enthält grüner Tee auch eine Aminosäure, die sich L-Theanin nennt. Diese interagiert mit dem im Neurotransmitter GABA und aktiviert so eine angstlösende Wirkung [4]. Zudem verstärkt L-Theanin die Produktion von Dopamin und sorgt auch dafür, dass die Konzentration ansteigt [5].

Grüntee für die Fettverbrennung anzukurbeln

Grüner Tee ist perfekt für dich, wenn du gerade ein paar Pfund verlieren möchtest. Dies hat auch die Pharmaindustrie für sich entdeckt und bietet seit Jahren Nahrungsergänzungsmittel mit Grünteeextrakt an. Sie werben damit, dass mit den Mittelchen und dem Grünteeextrakt die Pfunde nur so purzeln sollen. Doch es ist tatsächlich auch wissenschaftlich belegt und in Studien zeigte sich, dass ein Anstieg des Energieumsatzes bei einigen Personen nachgewiesen wurde. Überdies zeigt sich auch, dass die Mobilisation des Körperfettes besser war [6, 7, 8]

Vollständig belegt ist dies aber nicht, da es auch Untersuchungen gibt, die genau das Gegenteil belegen [9]. Ich muss aber sagen, dass grüner Tee für mich perfekt ist, um meine Heißhungerattacken in den Griff zu bekommen. Seit ich mit dem Rauchen aufgehört habe, ist die Lust auf Süßes massiv gestiegen. Trinke ich morgens eine große Tasse grünen Tee, habe ich kaum Lust auf Süßes. Trinke ich mal einen anderen Tee, könnte ich den ganzen Süßigkeitenschrank plündern. Also helfen die Bitterstoffe diese Gelüste einzudämmen und entsprechend das Gewicht zu regulieren. 😀

Dicker, trauriger Mann mit einem Teller auf dem wenig Salat liegt

Mit grünem Tee gegen Krebszellen vorgehen

Krebs ist nach wie vor die häufigste Todesursache auf der ganzen Welt. Dabei fördern oxidative Prozesse das unkontrollierte Wachstum von Zellen [10, 11]. Doch es gibt zahlreiche Lebensmittel, die eine antioxidative Wirkung aufweisen – so auch grüner Tee. Der Grüntee enthält eine große Menge an Antioxidantien und kann so vor verschiedenen Krebsarten schützen und die Entstehung der krank machenden Zellen reduzieren.

Hier kommt hauptsächlich der Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) ins Spiel, der in großer Menge enthalten ist. EGCG hat nicht nur eine antioxidative Eigenschaft, sondern hat auch eine positive Wirkung gegen Entzündungen. In einigen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass EGCG die Tumorneoangiogenese unterdrücken kann. Das heißt, dass neu gebildete Blutgefäße in den Tumor wachsen und den Tumor so, am Leben erhalten und das Wachstum fördern. Wird durch EGCG dieser Prozess unterdrückt, verhungert der Tumor regelrecht.

Es zeigt sich aber, der Wirkstoff schon bei sehr früh eine Antikrebswirkung entfalten kann und nicht nur dann eingreift, wenn das Wachstum bereits deutlich fortgeschritten ist. Dabei wurde in Studien festgestellt, dass die Catechine aus grünem Tee vorbeugend und wirksam bei Lungenkrebs, Brustkrebs, Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs und Prostatakrebs sein sollen.  Allerdings kann eine Chemotherapie durch das Trinken von grünem Tee nicht ersetzt werden. Dennoch ist es ein Hoffnungsschimmer, auch wenn noch viele Untersuchungen und Studien durchgeführt werden müssen.

Grüner Tee senkt Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems

Neben Krebs sind auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen dafür verantwortlich, dass unzählige Menschen daran sterben. Eine gesunde Ernährung ist dabei äußerst wichtig. Frisch gekochte Speisen sollten Fertigprodukten vorgezogen werden, da frische Produkte nicht verarbeitet wurden und deutlich weniger Schadstoffe enthalten. Denn gerade eine gesunde Ernährung kann das Risiko verringern, an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu erkranken. Laut verschiedenen Studien kann auch grüner Tee dazu beitragen, die Herzgesundheit zu unterstützen. Trinkst du grünen Tee, kannst du deinen Cholesterinspiegel verbessern [12]. Auch hier spielen die im Tee enthaltenen Antioxidantien eine große Rolle und unterstützen dabei, dass Schäden am LDL-Cholesterin behoben werden und somit die Gefäßgesundheit unterstützt wird [13].

Grüner Tee reduziert das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken

Grüner Tee hat noch einen weiteren Vorteil. Es kann auch dabei helfen, vor Diabetes Typ-2 zu schützen. Gerade im Alter entsteht häufig eine Insulinresistenz, die dann dazu führt, dass du diese Form der Diabetes bekommst. Möchtest du das Risiko senken, solltest du tatsächlich eine Tasse grünen Tee pro Tag trinken. Denn der Tee kann die Insulinsensitivität verbessern und gleichzeitig auch den Blutzuckerspiegel senken [14], wie die Analyse dieser Studien und Untersuchungen zeigt.

Person testet Blutzuckerspiegel mit Testgerät

Grüner Tee Nebenwirkungen

In der Regel hat grüner Tee keine nennenswerten Nebenwirkungen, wenn er nicht im Übermaß verzehrt wird. Es heißt, dass große Mengen grüner Tee bei Männern für Impotenz sorgen können. Dies ist jedoch nicht belegt. Belegt ist aber, dass grüner Tee eine altersbedingte erektile Dysfunktion verzögern können, was unter anderem daran liegt, dass die Gefäßgesundheit unterstützt wird.

Schwangere Frauen und stillende Mütter sollten auf grünen Tee verzichten, wenn er einen hohen Anteil an Koffein enthält. Das Koffein kann dazu beitragen, Wehen zu fördern. Daher solltest du in der Schwangerschaft auf große Mengen grünen Tee verzichten.

Wer Mengen von fünf bis sechs Litern pro Tag trinkt, kann neben Schlafstörungen auch Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Bauchschmerzen bekommen. Auch Leberschäden können dann auftreten. Aber wer trinkt bitte fünf Liter grünen Tee pro Tag?

Fazit

Grüner Tee ist ein Allrounder für deine Gesundheit. Trinkst du täglich eine Tasse grünen Tee, kannst du zum einen deine Gesundheit verbessern und zum anderen auch dafür sorgen, dass dein Körper vor Krankheiten besser geschützt wird. Zudem hat eine Studie in Japan gezeigt, dass Menschen, die täglich fünf Tassen grünen Tee pro Tag tranken, in den nächsten elf Jahren eine sehr niedrige Wahrscheinlichkeit hatten zu sterben. Dabei wurden 40.000 Erwachsene untersucht. Was spricht also dagegen, täglich Grüntee zu verehren, wenn er doch so gut sein soll. Natürlich gibt es auch einige Nebenwirkungen. Aber auch hier macht die Menge das Gift.

Des Weiteren ist grüner Tee ein wichtiger Helfer, um dein Herz-Kreislauf-System zu schützen, das Krebsrisiko zu senken und deinen Körper mit wichtigen Antioxidantien zu versorgen. Gleichzeitig reduziert das Trinken von Grüntee eine Erkrankung von Diabetes Typ 2 und hält deine Gefäße gesund. Der Cholesterinspiegel kann verbessert werden, die Gedächtnisleistung wird erhöht und du kannst dich besser konzentrieren. Möchtest du ein paar Pfunde verlieren, ist grüner Tee ebenfalls ein wichtiger Helfer. Er hilft dir dabei, Heißhungerattacken zu reduzieren, soll angeblich den Fettstoffwechsel ankurbeln und gibt dir bei einer Diät Energie, um den Tag durchzustehen. Somit ist grüner Tee ein Muss für deine Gesundheit.

Quellen:

[1] Leitzmann C. Characteristics and Health Benefits of Phytochemicals. Forsch Komplementmed. 2016;23(2):69-74. doi: 10.1159/000444063. Epub 2016 Feb 4. PMID: 27160996.

[2] Chacko SM, Thambi PT, Kuttan R, Nishigaki I. Beneficial effects of green tea: a literature review. Chin Med. 2010 Apr 6;5:13. doi: 10.1186/1749-8546-5-13. PMID: 20370896; PMCID: PMC2855614.

[3] Nehlig A, Daval JL, Debry G. Caffeine and the central nervous system: mechanisms of action, biochemical, metabolic and psychostimulant effects. Brain Res Brain Res Rev. 1992 May-Aug;17(2):139-70. doi: 10.1016/0165-0173(92)90012-b. PMID: 1356551.

[4] Mancini E, Beglinger C, Drewe J, Zanchi D, Lang UE, Borgwardt S. Green tea effects on cognition, mood and human brain function: A systematic review. Phytomedicine. 2017 Oct 15;34:26-37. doi: 10.1016/j.phymed.2017.07.008. Epub 2017 Jul 27. PMID: 28899506.

[5] Nobre AC, Rao A, Owen GN. L-theanine, a natural constituent in tea, and its effect on mental state. Asia Pac J Clin Nutr. 2008;17 Suppl 1:167-8. PMID: 18296328.

[6] Janssens PL, Hursel R, Westerterp-Plantenga MS. Nutraceuticals for body-weight management: The role of green tea catechins. Physiol Behav. 2016 Aug 1;162:83-7. doi: 10.1016/j.physbeh.2016.01.044. Epub 2016 Feb 1. PMID: 26836279.

[7] Diepvens K, Westerterp KR, Westerterp-Plantenga MS. Obesity and thermogenesis related to the consumption of caffeine, ephedrine, capsaicin, and green tea. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol. 2007 Jan;292(1):R77-85. doi: 10.1152/ajpregu.00832.2005. Epub 2006 Jul 13. PMID: 16840650.

[8] Westerterp-Plantenga MS, Lejeune MP, Kovacs EM. Body weight loss and weight maintenance in relation to habitual caffeine intake and green tea supplementation. Obes Res. 2005 Jul;13(7):1195-204. doi: 10.1038/oby.2005.142. PMID: 16076989.

[9] Jurgens TM, Whelan AM, Killian L, Doucette S, Kirk S, Foy E. Green tea for weight loss and weight maintenance in overweight or obese adults. Cochrane Database Syst Rev. 2012 Dec 12;12(12):CD008650. doi: 10.1002/14651858.CD008650.pub2. PMID: 23235664; PMCID: PMC8406948.

[10] Reuter S, Gupta SC, Chaturvedi MM, Aggarwal BB. Oxidative stress, inflammation, and cancer: how are they linked? Free Radic Biol Med. 2010 Dec 1;49(11):1603-16. doi: 10.1016/j.freeradbiomed.2010.09.006. Epub 2010 Sep 16. PMID: 20840865; PMCID: PMC2990475.

[11] Musial C, Kuban-Jankowska A, Gorska-Ponikowska M. Beneficial Properties of Green Tea Catechins. Int J Mol Sci. 2020 Mar 4;21(5):1744. doi: 10.3390/ijms21051744. PMID: 32143309; PMCID: PMC7084675.

[12] Hartley L, Flowers N, Holmes J, Clarke A, Stranges S, Hooper L, Rees K. Green and black tea for the primary prevention of cardiovascular disease. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Jun 18;2013(6):CD009934. doi: 10.1002/14651858.CD009934.pub2. PMID: 23780706; PMCID: PMC7433290.

[13] Bian W, Jing X, Yang Z, Shi Z, Chen R, Xu A, Wang N, Jiang J, Yang C, Zhang D, Li L, Wang H, Wang J, Sun Y, Zhang C. Downregulation of LncRNA NORAD promotes Ox-LDL-induced vascular endothelial cell injury and atherosclerosis. Aging (Albany NY). 2020 Apr 8;12(7):6385-6400. doi: 10.18632/aging.103034. Epub 2020 Apr 8. PMID: 32267831; PMCID: PMC7185106.

[14] Liu K, Zhou R, Wang B, Chen K, Shi LY, Zhu JD, Mi MT. Effect of green tea on glucose control and insulin sensitivity: a meta-analysis of 17 randomized controlled trials. Am J Clin Nutr. 2013 Aug;98(2):340-8. doi: 10.3945/ajcn.112.052746. Epub 2013 Jun 26. PMID: 23803878.

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1 Kommentar

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